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Sport senkt das Risko für Brustkrebs

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Sport senkt das Risko für Brustkrebs
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Junge Frau ruht sich nach dem Training aus

In Deutschland erkranken jährlich ca. eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Eine erschreckende Zahl, die so hoch nicht ausfallen müsste, wenn wir uns mehr bewegen würden. Vor allem Brustkrebs könnte regelmäßiges Sporttreiben vorbeugen. Und damit ist nicht mal eine Marathon gemeient. 

Es klingt erfreulich: Die Krebssterblichkeit geht in Deutschland und weltweit seit Jahren zurück. Krebs ist zum Glück nicht mehr gleichbedeutend mit dem Tod. Das heißt aber nicht, dass der Patient nach Überwindung der Krankheit automatisch gesund sei. Die gute Nachricht: In den vergangenen zehn Jahren sei das Bewusstsein gewachsen, Patienten über eine Heilung hinaus länger zu versorgen.

Wie viele Krebsüberlebende gibt es in Deutschland?

Derzeit leben in Deutschland etwa 3,5 bis 4 Millionen Menschen mit Krebserkrankung oder mit überstandener Krebserkrankung. Prognosen zufolge werde diese Zahl in Deutschland in den kommenden 20 Jahren auf bis zu fünf bis sechs Millionen steigen. Grund ist vor allem das Altern der Generation der sogenannten Baby Boomer – so bezeichnen Statistiker in Deutschland die geburtenstarke Jahrgänge zwischen 1955 bis 1969.

Statistik: Anzahl der Krebsneuerkrankungen und durch Krebs verursachte Todesfälle in Deutschland nach Geschlecht im Jahr 2014 | Statista

Was bedeutet dieser Anstieg für die Arbeitswelt?

Etwa 35 Prozent aller Krebspatienten in Deutschland sind dem DKFZ zufolge im berufsfähigen Alter – also zwischen 15 und 65 Jahren. Im Durchschnitt nehmen 62 Prozent der Betroffenen nach Abschluss der Therapie ihre Berufstätigkeit wieder auf. Die Wahrscheinlichkeit dafür hänge vom Bildungsstatus und von der Art des Berufs ab. Experten raten, Ärzte sollten geheilten Krebspatienten mit Sensibilität begegnen, aber nicht mit übertriebener Zurückhaltung. Nicht all diese Menschen seien gleich schwer traumatisiert.

Besitzen Krebsüberlebende eine deutlich verringerte Lebenserwartung?

Statistiken zeigen klar, dass sich die Überlebenswahrscheinlichkeiten für viele Tumorpatienten in den vergangenen 30 Jahren deutlich verbessert haben. Ein Überleben von 20 und mehr Jahren ist bei vielen Tumor-Entitäten heute eine realistische Option. Es gebe aber eine wichtige Voraussetzung: Der Tumor muss frühzeitig entdeckt werden.

Bewegen senkt das Risiko!!

Jahr für Jahr erkranken hierzulande laut der Deutschen Krebshilfe rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Besonders tragisch: Experten glauben, dass die Hälfte aller Krebsfälle vermeidbar gewesen wäre, wenn der oder die Betroffene einen gesünderen Lebensstil geführt hätte. An erster Stelle muss hier – dicht gefolgt von einer ausgewogenen Ernährung – regelmäßige Bewegung genannt werden. Denn die senkt das Risiko für mindestens 13 Krebsarten. Übrigens: Einen Marathon laufen muss man dafür nicht. Es genügt, an fünf Tagen in der Woche eine halbe Stunde lang so aktiv zu sein, dass man ein wenig ins Schwitzen kommt. Das wirkt sich auch sonst positiv auf die Gesundheit aus. Beispiel gefällig? Das Risiko, an Darm- und Brustkrebs zu erkranken, nimmt um rund 20 bis 30 Prozent ab, wenn man sich an fünf Tagen pro Woche mindestens 30 Minuten bewegt. Gleichzeitig wird durch die Bewegung der Stoffwechsel aktiviert, was wiederum das Immunsystem stärkt. Doch damit nicht genug: Die regelmäßige Bewegung hemmt Entzündungsprozesse im Organismus.

 

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