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So scheitern eure guten Vorsätze nicht mehr

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So scheitern eure guten Vorsätze nicht mehr
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Frau im Fitnessstudio

Jeder macht sich in irgendeiner Weise Neujahresvorsätze, doch sehr selten werden diese auch wirklich eingehalten.

Spätestens zu Silvester fassen wir aufs Neue gute Vorsätze, diese lauten meistens; Mehr Sport, gesünder essen, mit dem rauchen aufhören, mehr Zeit für die Freunde und Familie. Doch bei den meisten werden die Ziele nach ein paar Tagen oder Wochen wieder verworfen – der innere Schweinehund ist einfach zu stark.

Das Gehirn ist auf Gewohnheitsbildung trainiert, wer den alltäglichen Trott durchbrechen will, muss sich anstrengen.

Ist jeder Mensch gleich?

Wir können euch beruhigen, denn Gute Vorsätze nicht einzuhalten, ist leider mehr als menschlich. Das beweist auch ein Blick in die Geschichte: Menschen nehmen sich seit jeher etwas vor und scheitern daran. Davon hat schon Aristoteles vor mehr als 2000 Jahren berichtet. Auch Studien belegen, dass nur 30 Prozent der Vorsätze eine realistische Chance haben, sich zu verstetigen. Schon nach drei Wochen geben die ersten ihre Pläne schon wieder auf. Nach einem halben Jahr ist nur noch ca. Die Hälfte dabei.

Wieso ist es so schwer die Vorsätze einzuhalten

Viele Menschen machen sich vorher nicht wirklich Gedanken darüber, welche Folgen ein Lebenswandel hat und was sie unternehmen, wenn Schwierigkeiten auftauchen. Die Ziele die wir uns verfassen, sind meistens viel zu hoch und extrem. Wenn nach ein paar Wochen die Ziele nicht erreicht sind, verlieren viele die Motivation noch weiter zu machen. Dabei vergessen viele, dass es sich um Jahresziele handelt – Sprich man hat 12 Monate Zeit diese zu erreichen und nicht nur ein paar Wochen.

Wieso werden jedes Jahr wieder Ziele verfasst?

Der Mensch liebt es Stichtage für einen Neuanfang; den Jahreswechsel, den Geburtstag oder den Wochenanfang. Am Montag sind die Suchanfragen bei Google zum Thema Rauchenaufhören am höhsten.

Wie hält man den Vorsatz ein?

Wissenschaftler empfehlen eine Methode, die WOOP heißt. Hierbei nimmt man sich erstens ein Ziel für einen konkreten Zeitraum vor und stellt sich zweitens die schönsten Ergebnisse vor, sollte sich das erfüllen. In einem dritten Schritt überlegt man, was einen davon abhalten könnte. Danach legt man fest, wie man auf diese Hindernisse reagiert.

Diese Methode wurden in einer Studie mit Menschen erforscht, die weniger Fleisch essen wollten. Zu Beginn informierte das Team diese über die negativen Folgen von übermäßigen Fleischkonsum. Ein Teil der Untersuchungssteilnehmer nutzen die oben genannte Methode. Das Ergebnis: Ihnen fiel es leichter, ihr Ziel in die Tat umzusetzen als den anderen Teilnehmern.

Was muss beachtet werden?

Die beste Strategie, wie man seine Vorsätze erreicht, ist die altmodische Methode mit einem Stift auf ein Blatt Papier. Es ist neurologisch erwiesen, dass das Gehirn mehr Areale aktiviert, wenn man mit der Hand schreibt als wenn man sie tippt. Dadurch entsteht ein komplexes Konstrukt.

Wie bleibt man am besten dran?

Neben einen guten Plan wie diese Ziele erreicht werden sollen, empfehlen wir die Flexibilität der Aussichten auf Erfolg zu erhöhen. Sprich: Wenn es zum Beispiel zu stark schneit, um zu joggen, geht man alternativ auf den Heimtrainer oder ins Schwimmbad. Sonst mach der innere Schweinehund sofort einen Strich durch die Rechnung.

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