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So finde ich das richtige Fitnessstudio für mich

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So finde ich das richtige Fitnessstudio für mich
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Moderne Geräte oder mehrere Saunen - Fitnessstudios überbieten sich in Sachen Ausstattung gegenseitig. Doch viel wichtiger ist Experten zufolge eine gute Betreuung

Mit inzwischen mehr als 10 Millionen Mitgliedern im Fitnessstudio, hat sich herumgesprochen, dass Sport fit und gesund hält. Es gibt jedoch inzwischen eine riesen Auswahl an Studios und alle die sich anmelden wollen haben die Qual der Wahl. Laut Stiftung Warentest überzeugen jedoch nicht alle Angebote.

Es gibt rund 8600 Fitnessstudios in Deutschland und buhlen um ihre Mitglieder. Sie bieten modernste Geräte, manche sogar einen Pool oder mehrere Saunen. Trotzdem stellt die Stiftung Warentest den größten Fitnessketten in einem Test insgesamt kein gutes Zeugnis.

Nur „Kieser Training“ konnte überzeugen. Der Grund: Die Tester wurden in den meisten Studios nicht gut betreut. Woran erkennen Sportanfänger also einen guten Fitnessclub? Und wie steigen sie am besten ins Training ein? Hier gibt’s die Antworten auf die acht wichtigsten Fragen.

Was macht ein gutes Studio aus?

Im Vordergrund sollte die Betreuung der Mitglieder stehen. Ganz besonders müssen beim Einstieg die Anfänger begleitet werden, denn trainiert jemand längere Zeit falsch, drohen Schäden an Gelenken. Wer also ein Probetraining in einem Studio macht, sollte unbedingt darauf achten, ob Trainer auf der Fläche ansprechbar sind und ob sie auch korrigieren. Im Test der Stiftung Warentest, war die Betreuung in den meisten Studios ausbaufähig. Nicht immer waren Trainer anwesend und kaum einer leitete die Trainierenden von sich aus an oder wies auf die fehlerhafte Ausführung einer Übung hin.

Woran erkenne ich einen guten Trainer?

Die Trainer sollten bestenfalls eine A-Lizenz vorweisen können. Noch umfassender ausgebildert sind Trainer, die einen Bewegungsfachbereich gelernt haben. Wie zum Beispiel Physiotherapeuten oder Sportwissenschaftler. Ein guter Trainer nimmt sich zudem Zeit für den Eingangstest und fragt ab, wie viel sich jemand im Alltag bewegt, ob er Beschwerden hat, oder Verletzungen. Der Trainer sollte also eine 360-Grad Betrachtung der Person machen.

Wie muss ein guter Trainingsplan aussehen?

Die Ergebnis aus dem Eingangstests sollten sich im Plan wiederfinden, dabei sollte ein guter Trainer auch erklären können, welche Übungen wofür gedacht sind. Im Idealfall sind im Plan neben den Geräten auch eine Empfehlung für passende Kurse. Der Plan sollte regelmäßig angepasst werden. (ca. alle 6-8 Wochen)  Denn gerade am Anfang erzielt der Körper schnelle Fortschritte.

Wie umfassend sollte das Angebot des Studios sein?

Wer in erster Linie erstmal nur “Fit” werden will, ist in der Regel in einem größeren Studio am besten aufgehoben. Diese haben meistens ein breites Angebot, vom Training und Geräten bis hin zu Gruppenkursen und Beweglichkeitstraining. Wenn man ganz spezifisch trainieren will, kommen auch Studios infrage, die sich auf eine Art spezialisieren wie zum Beispiel. CrossFit oder EMS.

Wie wichtig ist die Ausstattung?

Die Ausstattung ist nicht ganz so wichtig wie die intensive Betreuung. Die meisten Studios verfügen über eine sehr gute Ausstattung mit modernen Maschinen.

Wie viel kostet eine Mitgliedschaft in einem “guten” Studio?

Wem eine gute Ausstattung reicht, sollte mit einem Monatsbeitrag von ca. 20€ rechnen, der Kunde wird sollte hier aber keine gute Betreuung erwarten. Wem eine gute Betreuung also wichtig ist, muss mit Beiträgen um die 50€ im Monat rechnen.

Wie lang sollte die Vertragslaufzeit sein?

Wir empfehlen eine möglichst kurze Laufzeit abzuschließen. Somit muss sich das Studio weiterhin um Sie bemühen. Denn wenn man erstmal ein Vertrag hat, ist es nicht so einfach aus diesem wieder rauszukommen. Eine Schwangerschaft oder ernste Erkrankung seien Gründe für eine außerordentliche Kündigung – ein Umzug dagegen nicht.

Wie sollten Anfänger am besten ins Training einsteigen?

Am besten ist eine Kombination aus Muskel und Ausdauertraining. Vor dem Training empfehlen wir daher sich 10 Minuten auf dem Laufband oder Fahrradergometer zu erwärmen. Darauf sollte ein Training der sieben größten Muskelgruppen: Waden, Oberschenkel, Gesäß, Rücken, Bauch, Schultern, Arme. Das Gewicht sollte so gewählt sein, dass man gerade so 12-15 Wiederholungen schafft. Die Muskeln müssen brennen, damit sie wachsen. Wer Ausgleichsbewegungen machen muss, nimmt zu viel Gewicht: Auch wichtig: Vergessen Sie nicht bei den Übungen zu Atmen, bzw. richtig zu Atmen. Nach dem Muskeltraining, bleibt dann noch ca. 30 Minuten Zeit für Ausdauertraining. Idealerweise sollte man als Anfänger alle 2-3 Tage trainieren, mindestens aber 2 mal die Woche.

 

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