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Ist Milch gesund oder ungesund? Hier unsere Analyse…

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Ist Milch gesund oder ungesund? Hier unsere Analyse…
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Ist Milch gesund oder ungesund? Jeder sollte am Tag mindestens ein Glas Milch zu sich nehmen! Zumindest gibt es viele Menschen die das empfehlen. Doch ist es denn die Wahrheit, dass Milch unserem Körper gut tut oder liegen wir hier im Falschglauben?  Wir möchten dieses Thema nun genauer Beleuchten.

Milch setzt sich aus verschiedenen Stoffen zusammen: Wasser, Kohlenhydrate, Milchfett, Eiweiß, Vitamine, Calcium, Mineralien und Spurenelemente. Den größten Anteil macht dabei das Wasser (ca. 80 Prozent) aus. Durch Inhaltsstoffe wie Calcium, Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweiß und Spurenelemente bekam die Milch ihren guten Ruf. Die Milchindustrie warb mit der Vorbeugung von Osteoporose, Zahnausfall und anderen Krankheiten, weshalb die meisten Menschen seit Jahren mehr Milchprodukte zu konsumieren.

Milch enthält Hormone

Ein bekanntes Hormon der Milch ist das Wachstumshormon IGF, welches auch in der Muttermilch vorkommt, jedoch dort in einer geringeren Menge. Aus epidemiologischen Untersuchungen hat man mittlerweile festgestellt, dass Menschen die in ihrer Kindheit viel Milch konsumiert haben größer sind. In wie fern man dies der Milch, oder einfach der Ernährung die mit dem Milchkonsum einhergeht, zuschreiben kann ist bis heute aber noch nicht geklärt. Gerhard Rechkemmer vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel erklärt zudem, dass die Hormonkonzentration in der heutigen Milch viel zu gering sei um gesundheitliche Risiken darzustellen.

Milch und Fettleibigkeit

Ein bekannter Vorwurf gegenüber Milch ist, dass diese Fettleibigkeit verursacht. Dies liegt nun natürlich an der Art und Weise wie man das Ganze betrachtet. Nimmt man über den Milchkonsum mehr Kalorien zu sich, als man letztendlich am Tag wieder in Form von Energie verbraucht, dann werden die überschüssigen Kalorien in Fettzellen gespeichert. Dies gilt aber für JEDES Lebensmittel.

Milch und Akne

Ein Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Akne wurde mittlerweile wissenschaftlich bestätigt. Jedoch gilt dies nur für Menschen die hinsichtlich Akne genetisch vorbelastet sind. Diese Personen sollten auf einen höheren Milchkonsum verzichten – jeder andere muss sich in dieser Hinsicht aber keine Sorgen machen. Die Frage bleibt, ist Milch gesund oder ungesund?

Milch und Krebs

Nach Aussage von Rechkemmer verringert Milch das Risiko einer Dickdarmkrebs- sowie Brustkrebserkrankung sobald mindestens 200 Milliliter Milch am Tag getrunken werden. Ein positiver Zusammenhang konnte jedoch zwischen Milchkonsum und Prostatakrebs hergestellt werden, dieser ist jedoch noch nicht überzeugend klassifiziert um ihn als eindeutig hinzunehmen.

Milch und Knochenstärke

Früher wurde immer behauptet Milch würde die Knochen stäken, heutzutage hört man jedoch oft das Gegenteil. Ernährungsforscher Rechkemmer erklärt, dass insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene ausreichend Kalzium zu sich nehmen sollten, damit dessen Knochen gut mineralisiert sind. Zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr sei die menschliche Knochendichte am höchsten, weshalb zu diesem Zeitpunkt bereits eine gute Mineralisierung erreicht sein sollte. Grundsätzlich gilt, je stärker der Knochen ist, desto geringer sei die Wahrscheinlichkeit später an Osteoporose (eine Krankheit die den Knochen gegenüber Brüchen anfälliger macht/ Knochenschwund) zu erkranken. Sieht man sich jedoch die Zahlen für den Verzehr von Milch und Milchprodukten an, stellt man fest, dass Deutschland weit oben auf der Weltrangliste des Milchkonsums steht, jedoch gleichzeitig auch zu den führenden Ländern der meisten Osteoporose-Patienten zählt. Es ist zwar nicht bewiesen, dass der Verzehr von Milchprodukten Osteoporose fördert, jedoch vermindert es auch nicht das Auftreten dieser Krankheit.

 

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