PASSWORD RESET

Online-Magazin das über die neuesten Trends aus dem Beauty Bereich berichtet

Probolan
Miralash
Miralash

Keine Lust auf Fitnessstudio? Mit Calisthenics schaffen Sie es trotzdem zum Traumkörper

244 0
Keine Lust auf Fitnessstudio? Mit Calisthenics schaffen Sie es trotzdem zum Traumkörper
Rate this post

Calisthenics kann man überall machen. Im Mittelpunkt der Übungen steht das eigene Körpergewicht

Die Sprossenwand, Schrecken des schulischen Turnunterrichts, avanciert gerade zum angesagten Fitnessgerät. Grund dafür ist die Trendsportart Calisthenics. Wir  erklären, was sich dahinter verbirgt.

Alles begann um die Jahrtausendwende in den Straßen von New York. Die Stadt errichtete in Wohngebieten diverse Sportparks, in denen Menschen fernab von Fitnessstudios trainieren konnten – vergleichbar mit den hierzulande bekannten „Trimm Dich“-Pfaden. An den Recks, Sprossenwänden, Barren und Klimmzugstangen kann nur mit Eigengewicht trainiert werden.

Sprossenwand beim Calisthenics

Aus dieser simplen Form der Freiluft-Fitness entwickelte sich die Sportart Calisthenics. Der Name kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus „kalos“ – schön und „sthenos“ – Kraft. Genau um diese Kombination geht es bei Calisthenics: Ausdauer, Kraft und Körperbeherrschung gepaart mit Ästhetik und eleganten Bewegungsabläufen bei den einzelnen Übungen.

So setzen Sie Ihr Eigengewicht effektiv ein.

Die Anhänger des Sports brauchen nicht viel fürs Training. Denn im Mittelpunkt steht immer das eigene Körpergewicht. Man kann mit allem trainieren, was vorhanden ist: Parkbank, Mauer, Leiter. Im professionelleren Umfeld kommen dann zum Beispiel noch Reckstangen und Sprossenwände dazu.

Das Eigengewicht-Training hat laut mehreren Experten den entscheidenden Vorteil, dass nicht nur einzelne Muskeln angesprochen werden, sondern ganze Muskelgruppen. Bei Calisthenics ist die Ganzkörperspannung entscheidend. Da das Gewicht konstant bleibt, müssen die Übungen auf andere Weise erschwert werden – beispielsweise durch Supersätze (Minimierung der Pause), die Anpassung des Hebels oder Winkels und durch explosive Ausführung.

Im Team macht es doppelt so viel Spaß!

Calisthenics ist mehr als eine Mischung aus Parkour, Breakdance und Turnen. Vielmehr steht ein Lifestyle dahinter. Man trifft sich in Gruppen und trainiert gemeinsam. Es geht hierbei also nicht nur um die Fitness, sondern auch um die soziale Komponente.

Übrigens: Seit 2011 gibt es jedes Jahr eine Weltmeisterschaft für Calisthenics/Street-Workout.

Wo kann ich anfangen?

Sport in der Gruppe

Bislang finden sich Calisthenics-Gruppen vor allem in Großstädten wie Berlin, Hamburg und München. Man kann aber auch zu Hause mit dem Training beginnen, im Internet gibt’s genug Videos für Einsteiger. Wichtig ist dabei jedoch, sich nicht zu überfordern und die Trainings-Intensität langsam und kontinuierlich zu steigern.

Übungen für Anfänger

Bei den meisten Profis sehen die Übungen ziemlich einfach aus, aber der Weg bis zur Perfektion ist ein weiter. Deshalb sollten Anfänger unbedingt mit ein paar Basis-Übungen eine Grundlage schaffen. Wir empfehlen Kniebeuge, Dips, Liegestütz und Klimmzüge. Dazu noch Unterarmstütz sowie Situps und Russian Twist zur Stärkung der Bauchmuskulatur.

Den Großteil der Basics lassen sich ganz einfach von zu Hause machen.  In einem Calisthenics-Park könnte man ohne die Grundlagen überfordert sein und so die Motivation verlieren, daher wirklich mit einfachen Übungen starten und die Komplexität langsam steigern.

Um den Körper eines Tages im sogenannten „Frontlever“ an der Stange in die Waagerechte bringen zu können, fängt man mit Klimmzügen an. Wer die nicht kann, startet mit Kraftübungen für die Arme usw.

Denn wie bei den meisten Sportarten gilt auch bei Calisthenics: klein anfangen, dranbleiben, Spaß haben.

 

Loading...

Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published.