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Fermentierung von Lebensmitteln

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Fermentierung von Lebensmitteln
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Erst kürzlich bin ich im Internet auf das Wort „Fermentieren“ gestoßen – und zwar im Zusammenhang mit Appetit-Zügelung. Bis dahin war mir das Konzept noch völlig neu, aber nachdem ich ein wenig recherchiert habe, wurde mein Interesse geweckt. Mein neu-gewonnenes Wissen muss ich nun unbedingt mit euch teilen. Also, was hat es auf sich, mit diesem langen Verb und welche Lebensmittel kommen in Frage?

Wenn Lebensmittel fermentiert werden, werden im Grunde Zucker und Stärke von verschiedenen Enzymen und Mikroorganismen umgewandelt und abgebaut. Früher wurde dies vor Allem genutzt, um Lebensmittel länger haltbar zu machen, so zum Beispiel auch beim traditionellen deutschen Sauerkraut. Aber auch andere Produkte werden fermentiert, etwa Kimchi oder Sauerteig. Aber auch bei Sauermilchprodukten wie Kefier und Buttermilich kommt die Fermentation zum Einsatz. Zur Veredelung werden sogar Tee und Kaffee fermentiert. Denn der bakterielle Abbau bewirkt ganz besondere und einzigartige Aromen, die sonst nicht möglich wären.

Abgesehen vom Geschmack bringt das Fermentieren noch andere Vorteile mit sich, denn es kann auch als Appetitzügler dienen. Dies geschieht folgendermaßen: Im Darm ernähren sich einige der Mikroorganismen vor allem von Zucker. Bei erhöhter Zucker-Anzahl wird dieser schneller verbraucht und dem Körper umgehen signalisiert, dass er mehr Zucker zu sich nehmen sollte. Dies führt schnell zu Heißhungerattacken auf Süßigkeiten. Probiotische Bakterien, die in hoher Anzahl in fermentierten Lebensmitteln zu finden sind, helfen bei der Verdrängung dieser Darmbakterien und zügeln somit unseren Appetit. Damit dies funktioniert, ist allerdings ein regeläßiger Verzehr von fermentierten Lebensmitteln notwendig.

Auch die Verdauung wird gefördert, denn der in Lebensmitteln enthaltene Zucker wird beim Prozess des Fermentierens abgebaut. Somit können diese Lebensmittel schneller und auch schonender verdaut werden. Zusätzlich enthalten diese Produkte Ballaststoffe und natürliche Enzyme, auch diese sind gut für den Verdauungstrakt. Zusätzlich können fermentierte Lebensmittel als Krankheitsschutz fungieren. Sie haben einen hohen Vitamin- und Phytonnährstoff-Gehalt. Die Phytonnährstoffe, die in Pflanzen vorkommen, wirken antioxidativ und außerdem gerinnungshemmend. Klingt nach etwas, was Ihr mal ausprobieren wollt? Dann haltet Ausschau nach Produkten wie Sauerkraut, Kefir, Buttermilch und Co. Dabei Dank des Internets findet man ja ohne große Mühen ein riesen Angebot an leckeren und abwechslungsreichen Rezepten! Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: achtet auch hier auf die Qualität der Produkte. So lohnt sich manchmal der Eonkauf im Naturkost- oder Bioladen, um die volle Zufuhr an Vitaminen zu bekommen.

 

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