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Der Zeitlose Fitnessklassiker Pilates, doch was macht man da eigentlich?

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Der Zeitlose Fitnessklassiker Pilates, doch was macht man da eigentlich?
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Eine junge Frau beim Pilates

Den Körper auch beim hektischen Alltag fit zu halten, ist oft eine echte Herausforderung, insbesondere wenn uns das Internet täglich mit neusten Fitnesstrends überflutet. Pilates hingegen gehört schon seit Jahrzehnten zu den Vorreitern und hat sich als hilfreiches Körpertraining etabliert. 

Woher kommt Pilates und was ist es?

Pilates ist eine Methode des Ganzkörpertrainings, die in den 1920ern von Joseph Pilates entwickelt wurde. Der gebürtige Mönchengladbacher glaubte an eine Verbindung zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden und schuf Übungen, die zunächst der Rehabilitation von Soldaten dienen sollten. Nach seiner Auswanderung in die USA gründete er ein Studio in New York und wurde zu einem berühmten Trainer, der u.a. mit Tanzstars wie Martha Graham oder George Balanchine zusammenarbeitet

Das Ziel ist es, den gesamten Körper schonend und gleichmäßig zu trainieren. Die Methode basiert auf geistige Konzentration, bewusstem Atmen und kontrollierten Bewegungen, die auf bestimmte Muskelgruppen zielen. Die Übungen werden meist auf Matten, im Sitzen oder Liegen ausgeübt, oder mithilfe spezieller Apparate. Im Unterschied zu Yoga sind keine statistischen Positionen vorgesehen, da die fließende Bewegung eine wichtige Rolle spielt.

Modernes Pilates basiert heutzutage meist auf den neun Prinzipien, die Frank Philip Friedman und Gail Eisen in den 1980ern vom traditionellen Pilates ableiteten: Atmung, Konzentration, Kontrolle, Zentrierung, Fluss, Haltungskorrektur, Präzision, Entspannung und Ausdauer.

Was bringt Pilates eigentlich?

Als sehr beliebte Form der Gymnastik findet Pilates seine Anwendung nicht nur als Workout in der Freizeit, sondern auch als Präventions- und Therapieform in der Physiotherapie und Rehabilitation. Es dient vor allem der Vorbeugung und Behandlung von Rückenschmerzen und Bewegungsdefiziten. Die fließenden Bewegungen schonen die Gelenke und senken das Risiko, sich zu verletzen, wodurch auch motorisch eingeschränkte oder ältere Menschen davon profitieren können.

Trotz der fehlenden wissenschaftlichen Nachweise werden Pilates noch eine Vielzahl von anderen positiven Effekten zugeschrieben. Dazu zählen u.a. mehr Kraft, Justierung der Wirbelsäule, erhöhte Mobilität, sowie Stressabbau. Da Pilates einem Krafttraining gleichkommt, kann es auch zum Gewichtsverlust beitragen.

Welche Körperteile werden trainiert?

Generell stellt Pilates die Stärkung der Rumpfmuskulatur, verteilt auf Wirbelsäule, Bauch, Becken und Hüfte, in den Vordergrund. Insbesondere die Tiefenmuskulatur und selten beanspruchte Feinmuskulatur werden durch spezielle Übungen gefördert und aufgebaut.

Da Pilates auf die Anpassung und Variation basieren, können persönlcihe Fertigkeiten, Kondition, und medizinische Faktoren wie Verletzungen berücksichtigt werden. Trainer erstellen maßgeschneiderte Übungsabläufe und können somit Übungen abändern, die den Bedürfnissen und der Schwierigkeitsstufe der Schüler entsprechen. So eignet sich die Methode sehr gut für individuelle Workouts.

 

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